
Cranio beschreibt jeder auf seine Art und Weise. In diesem Blog biete ich 3 verschiedene Perspektiven an. Und ich garantiere, nach einer Behandlung findest Du Deine persönliche Beschreibung dessen, was Cranio FÜR DICH ist.
Das Schöne an Cranio: Gesundheit ist immer da!
Sie kann nicht verloren gehen, solange wir leben.
1. Die klassische Erklärung
Craniosacrale Körperarbeit ist die sanfteste der 3 Behandlungsformen der Osteopathie. Sie ist schmerzlos und findet im bekleideten Zustand, (meist) liegend auf einer Massageliege statt.
Bei einer craniosacralen Behandlung werden durch sanfte Berührung – primär an Hinterkopf und Kreuzbein, daher der Name – die Selbstregulierungs- und Selbstheilungskräfte aktiviert. Das Zur-Ruhe-Kommen ist das primäre Ziel.
Cranio ist Energiearbeit am Körper: Sämtliche unangenehmen körperlichen wie seelischen Erlebnisse werden im Laufe des Lebens im Körper gespeichert. Dies reicht von Fehlhaltungen oder Stress am Arbeitsplatz bis hin zu traumatischen Erlebnissen in der Kindheit. Sie können zu Blockaden oder Ungleichgewicht im Körper führen. Diese können bei der craniosacralen Behandlung erfühlt und gelöst werden. Die damit einhergehenden körperlichen Einschränkungen können sich durch eine Cranio-Behandlung lösen und Ressourcen wieder freigeben.
Cranio eignet sich daher zum einen präventiv für ein regelmäßiges „inneres Aufräumen“. Zum anderen wirkt Cranio sehr gut komplementär bspw. bei schulmedizinischer Schmerztherapie, post-operativ etc.
Es gibt verschiedene Unterarten der craniosacralen Osteopathie. Die craniosacrale Biodynamik, die ich anwende, arbeitet mit den Bewegungen der einzelnen Gewebearten und der Körperflüssigkeiten, insbes. der Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (cerebrospinaler Liquor). Ziel ist, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und einen harmonischen Rhythmus sowie einen stetigen Flüssigkeitsfluss herzustellen.
2. Die praktische Erklärung
Bewegung ist Leben! Wenn Gewebe sich nicht frei bewegen kann, ist die Gesundheit beeinträchtigt.

Schau Dir das Foto mit dem Schädelmodell an! Jede Farbe steht für einen der 22 Schädelknochen. Diese Knochen sind nicht starr miteinander verbunden, wie viele glauben. Sie können sich durchaus bewegen!
Nun stell Dir zusätzlich vor, über den Knochen liegen Bindegewebe, Muskeln, Haut. Zusätzlich verlaufen im Schädelbereich zahlreiche Nerven und Blutgefäße. Was man nicht sieht, sind die vielen Schädelöffnungen, um unsere Nerven und Blutgefäße zu leiten.
Stell Dir nun eine Verspannung an irgendeiner Stelle in diesem komplexen System vor! Da muss es zwangsläufig an einer anderen Stelle ziehen. Das ist wie bei einer engen Hose, die nicht richtig sitzt. Durch solche Verspannungen werden Beschwerden verursacht – meist eben Schmerzen.
Das Prinzip gilt für den gesamten Körper. Nichts im Körper ist ohne Funktion. Jede Faser im Körper hat eine vorgegebene Funktion und seinen vorbestimmten Platz. Nur an diesem Platz kann die vorgegebene Funktion ausgeübt werden. Ist der Platz verrutscht oder eingeengt, ist die Funktion eingeschränkt oder ganz gestört.
Unser Körper ist stets um Selbstregulation bemüht (Homöostase). Er hat also die Fähigkeit, selbst die notwendigen Dinge anzustoßen, um den inneren Gleichgewichtszustand herzustellen. Wundheilung und unser Immunsystem sind nur zwei Beispiele.
Bei Verspannungen bspw. braucht der Körper aber mehr, um sich selbst zu regulieren. Zeit und Ruhe. Hier setzt Cranio an. Im Zustand tiefer Entspannung haben die „Teile“ Gelegenheit, wieder an ihre Stelle zu rutschen.
Daher ist es mir so wichtig, dass ich Dir einen Raum schaffe, in dem Du Dich wohlfühlen und vollends entspannen kannst.
3. Die (quanten)physikalische Erklärung
Ich lade auf einen Blick in die Welt der Quantenphysik ein, um die Wirkungsweise der Craniosacralen Osteopathie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
Von der Grob- zur Feinstofflichkeit:
Unsere Welt erleben wir als solide und materiell. Tische, Stühle, unser eigener Körper – alles scheint aus fester Materie zu bestehen. Doch die moderne Physik lehrt uns: Materie ist letztlich nichts anderes als Energie in verdichteter Form. Atome – die Bausteine aller Stoffe – bestehen zu einem Großteil aus leerem Raum. Elektronen umkreisen den Atomkern, ähnlich wie Planeten die Sonne. Doch im Gegensatz zu den Planeten bewegen sich Elektronen nicht auf festen Bahnen, sondern existieren als „Wahrscheinlichkeitswolken“. Sie sind nicht an einem bestimmten Ort, sondern überall und nirgends gleichzeitig – bis sie gemessen werden.
Die Quantenwelt:
Dies ist die bizarre Welt der Quantenphysik. Hier gelten andere Gesetze als in der uns vertrauten Welt der „groben“ Materie. Teilchen können sich wie Wellen verhalten, und Information kann scheinbar in einem Augenblick über große Distanzen übertragen werden. Die Quantenphysik beschreibt eine Welt der Möglichkeiten, in der Bewusstsein und Beobachtung eine aktive Rolle spielen.

Die Brücke zur Craniosacralen Osteopathie:
Die Craniosacrale Osteopathie arbeitet mit subtilen rhythmischen Bewegungen im Körper, dem sogenannten Craniosacralen Rhythmus. Dieser Rhythmus ist Ausdruck der Lebenskraft, die in der Osteopathie als „Potency“ bezeichnet wird. Diese Potency fließt durch den Körper und steuert alle physiologischen Prozesse.
Könnte es sein, dass diese Lebenskraft mit den Quantenfeldern in Verbindung steht? Quantenphysiker gehen davon aus, dass alle Materie von einem „Nullpunktfeld“ durchdrungen wird, einem Meer von Energie und Information. Dieses Feld könnte die „Matrix“ sein, aus der alle physischen Formen entstehen.
Der Craniosacral-Praktiker spürt mit seinen Händen subtile Veränderungen im Craniosacralen Rhythmus. Er nimmt Blockaden und Ungleichgewichte wahr, die den freien Fluss der Lebenskraft behindern. Durch sanfte Berührungen unterstützt er den Körper dabei, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Wissenschaftliche Belege:
Die Forschung zur Quantenphysik im Zusammenhang mit biologischen Systemen steckt noch in den Kinderschuhen. Es gibt jedoch zunehmende Hinweise darauf, dass Quantenphänomene eine wichtige Rolle in lebenden Organismen spielen. So wird beispielsweise die Photosynthese durch quantenmechanische Prozesse ermöglicht.
Auch die Wirkungsweise der Craniosacralen Osteopathie könnte auf Quantenebene erklärt werden. So könnten die sanften Berührungen des Therapeuten die Kohärenz der Quantenfelder im Körper beeinflussen und somit die Selbstheilungskräfte anregen.
Fazit:
Die Quantenphysik bietet eine neue Perspektive auf die Wirkungsweise der Craniosacralen Osteopathie. Sie eröffnet die Möglichkeit, dass die sanfte manuelle Therapie auf einer feinstofflichen Ebene wirkt, indem sie die Quantenfelder im Körper harmonisiert. Weitere Forschung ist notwendig, um diese Zusammenhänge zu erforschen.
Einen kleinen wissenschaftlichen Einblick bietet dieser Link.
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Gönne Dir und Deinem Kopf eine zur Entspannung einladende Atmosphäre und das wohltuende Gefühl während und nach der Behandlung. Du hast Dir das verdient!
